Der Feinkost- Trüffel

Der Trüffel, der teuerste Speisepilz, zählt zu der Abteilung der Echten Schlauchpilze, auch Ascomyceten genannt. Trüffel kommen hauptsächlich in feuchten, sandigen oder auch in Böden mit einem hohen Lehmanteil vor. Dabei wachsen sie nur in Symbiose mit den Wurzeln einiger Bäume wie Eichen oder Linden. Der Anbau von Trüffel ist sehr schwierig und kostenintensiv.
Es ist nicht genau bekannt, seit wann Trüffel als Speisepilz verwendet werden, jedoch wird vermutet, dass sie bereits seit 3000 v. Chr. bekannt sind. In der Antike galten Trüffel als Aphrodisiakum, im Mittelalter jedoch als Sünde. Seit der Renaissance erfreute sich der Trüffel erneut großer Beliebtheit.
Das Auffinden von Trüffeln erfolgt in Waldgebieten durch sogenannte Trüffelschweine. Bei diesen besteht jedoch die Gefahr, dass sie die gefundenen Trüffel auffressen. Zusätzlich verursachen sie einen beträchtlichen Schaden an den Wurzeln der Bäume. Aus diesem Grund werden Hunde bevorzugt, die speziell auf das Finden von Trüffeln abgerichtet sind.
Zu den wohl bekanntesten essbaren Trüffelsorten gehören der Schwarze Trüffel – Tuber melanosporum, der Weiße Trüffel – Tuber magnatum pico, der Sommertrüffel – Tuber aestivum, der Unicatum-Trüffel – Tuber unicatum chatin, der Bianchetto-Trüffel – Tuber albidum und der Wintertrüffel – Tuber moschatum ferry.

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