Stefano Bemer – handgemachte feinste Herrenschuhe aus Florenz

Die Marke Stefano Bemer steht für edle handgemachte Herrenschuhe der Oberliga aus Italien. Der Schuhmacher und sein nostalgisch wirkender Schuhladen mit Werkstatt in Florenz genießt Weltruf. Berühmt wurde Bemer für orignelle und gleichzeitig bequeme Schuhkreationen, bei denen auch schon mal ausgefallenes Leder etwa vom Elefanten oder vom Hai zum Einsatz kommen.

Stolz zählt Stefano Bemer die exotischen Lederarten auf, aus denen seine Schuhe gefertigt werden. Neben Elefant und Kamel zählen dazu Krokodil und Flusspferd, Rochen und Hai sowie Strauß und Kröte. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf feinstem Kalbsleder aus Frankreich und England. Der sehr bodenständig und ein wenig rustikal wirkende Schuhmachermeister fertigt in seiner winzigen Werkstatt individuelle Schuhe im Kundenauftrag nach Maß, hat aber auch eine kleine feine Pret-a-Porter-Linie im Angebot. Eines sind Bemers Kreationen mit Sicherheit nicht: gewöhnlich. So wagt sich der Meister fantasievoll an ausgefallene Farbkombinationen und leicht exzentrisch wirkende Schnitte. Seit 1983 betreibt der Florentiner seine Werkstatt mit Laden in der idyllischen Altstadt seiner Heimatstadt. Zur erklärten Firmenphilosophie seines Hauses gehört es, ausgefallenes und originelles Schuhwerk herzustellen, ohne dabei in Exzentrik zu verfallen.

In der kleinen Werstatt, die sehr urig und originell wirkt, taucht der Besucher ein in eine andere, romantische Welt des Schuhemachens, wie es heute beinahe ausgestorben zu sein scheint. Das hier eine nostalgische, von der Liebe zum Leder und zum Schuhemachen geprägte Atmosphäre herrscht, hat sich bis nach Hollywood herumgesprochen. Viele Hollywoodstars sind treue Kunden und einer war sogar eine Zeit lang „Lehrling“ bei Meister Bemer. Daniel Day-Lewis, bekannt aus Blockbustern wie Der letzte Mohikaner und Gangs of New York, nahm sich Ende der 1990er Jahre eine Auszeit von der Welt des Films und tauchte ein in die so ganz andere des Schuhmacherwesens: Der Hollywoodstar erlernte immerhin fünf Jahre lang bei Meister Bemer dessen Handwerk. Bemer selber, der aus einem kleinen Ort in Chianti stammt, ist gelernter Taschenmacher und ließ sich von einem der letzten klassischen italienischen Schuhmacher in Florenz zum Schuhmacher ausbilden.

Laden und Werkstatt stehen Besuchern des Geschäfts am Borgo di San Frediano in Florenz jederzeit offen. Hier gewährt Stefano Bemer, mittlerweile unterstützt von zwei japanischen Assistenten, Einblick in die Kunst der Herstellung feinsten Schuhwerks für Herren klassischer italienischer Machart. Schnürschuhe und Spangenschuhe verschiedener Styles sind ebenso vertreten wie bequeme und lässige Slipper. Farblich ist von den verschiedensten Brauntönen bis zu Schwarz alles dabei. Elegante, auf Hochglanz polierte Abendschuhe fertigt Stefano Bemer ebenso wie strapazierfähige bequeme Business-Schuhe und besonders tragefreundliche Freizeitschuhe. Rund 180 Paar Schuhe verlassen in etwa jährlich die Florentiner Werkstatt unweit des Arno-Ufers, nicht gerechnet die Paare, die der Edel-Schuhmacher im Auftrag seiner Kunden individuell fertigt. Für ein Paar Schuhe setzt Stefano Bemer rund 40 Stunden Arbeit an. Da sind die knapp 500 Euro, die für die günstigeren unter den Modellen zu zahlen sind, vergleichsweise preiswert.

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Alden Schuhe

Seit über einem Jahrhundert, genauer seit 1884 produziert die „Alden Shoe Company“ mit Sitz in San Francisco Herrenschuhe, die nur den höchsten Ansprüchen genügen. Jeder Schuh ist handgenäht und nur das beste Leder – zum Beispiel Kalbsleder – wird zur Produktion verwendet. Als eine der wenigen Unternehmen betreibt die „Alden Shoe Company“ noch das richtige, echte und ehrliche Handwerk der Schuhmacherei, das heute nicht mehr oft zu finden ist.

Bei der Herstellung der eleganten Herrenschuhe werden nicht selten alte amerikanische Methoden zur Produktion und Färbung gebraucht. Ein Beispiel ist hier die Färbung durch ausschließlich natürliche Stoffe, die nurnoch sehr selten angewendet wird, da sie sehr aufwendig und langwierig ist. Ganze sechs Monate dauert die Produktion mit dieser Methode, jedoch wird das Leder dadurch einzigartig weich, robust und sehr beständig.

Die einzigartige Qualität der Schuhe, die übrigens auch online erhältlich sind, ist heute nicht mehr selbstverständlich. In Zeiten von Billigimporten aus Niedriglohnländern fällt es oft schwer, das alte Handwerk und die damit verbundene Qualität zu finden und schätzen zu lernen. Die „Alden Shoe Company“ zeigt, dass es diese ursprüngliche Kunst der Schuhmacherei noch gibt und sie heute wichtiger ist denn je, da sie nicht nur Qualität, sondern auch damit verbundene Werte und Traditionen vermittelt und festhält. Jeder Schuh ist hier etwas Besonderes, ein kleines Meisterwerk.

Das Unternehmen bietet Kunden sogar ein einzigartigen Service, bei dem jeder Schuh auf Wunsch „restauriert“ werden kann, sollte er einmal abgenutzt sein. Kleine Reparaturen werden dann nur mit exklusiven Materialien durchgeführt und der Kunde bekommt einen Schuh zurück, der wieder wie neu ist. Die „Alden Shoe Company“ bietet so ihren Kunden nicht nur höchste Qualität und einzigartige Verarbeitung, sondern auch einen Service, der keine Wünsche offen lässt. Die exklusiven Schuhe der Firma sind sowohl im Online-Shop, als auch in einem kleinen, edel eingerichteten Store in San Francisco erhältlich.

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Red Wing

Die Marke für hochwertige Schuhmoden „Red Wing“ stammt ursprünglich aus den USA und hat ihren Firmensitz in der gleichnamigen Stadt Red Wing im US- Bundesstaat Minnesota. Inzwischen bewegt sich das Unternehmen auch auf internationalem Terrain und konnte sich neben Nord- und Südamerika auch auf den Märkten in Kanada, Japan und Europa etablieren. Seit der Gründung der Schuhmarke vor über hundert Jahren. im Jahre 1905, konnten sich die Einnahmen der Firma auf fast 300 Millionen Dollar pro Jahr erhöhen. Diese enorme Zahl kommt jedoch nicht von ungefähr. Die Marke Red Wing setzt auf Tradition, hochwertige Materialien und handwerklich ausgefeilte Produktionsschritte.
Das Unternehmen wurde, wie bereits erwähnt, im Jahre 1905 von Charles H. Beckman ins Leben gerufen, wobei der Name des Ortes, an dem die Firma ansäsig war, für die Bezeichnung der Marke herhalten musste- „Red Wing Shoe Company“. Charles H. Beckman fertigte seine Schuhe mit Leidenschaft und fachlichem „Know How“. Das erste Paar Schuhe konnte er für gerade einmal $1.75 verkaufen. Doch nur zehn Jahre nach der Firmengründung hatte sich die hochwertige Verarbeitung und die Qualität der Schuhe bereits herumgesprochen und die Nachfrage war auf 200.000 Paar Schuhe pro Jahr angewachsen und sollte auch weiterhin ansteigen.
Insbesondere von den Kriegszeiten konnte die Firma „Red Wing“ profitieren. So etablierte sich das Unternehmen im ersten Weltkrieg als „der“ Lieferant für die Fußbekleidungen der US- amerikanischen Soldaten. Im Anschluss an die Kriegsjahre folgte jedoch eine kritische Zeit für das Schuh- Unternehmen. Unter neuer Leitung, J.R. Sweasy war seit dem Jahre 1921 als Geschäftsführer tätig, konnte „Red Wing“ auch in der schweren Zeit von 1920- 1930 dank neuer Konzepte „überleben“. So entwickelte die Marke, nachdem die Nachfrage für Soldaten- Schuhe gesunken war, spezielle Boots (der so genannte „Oli King Boot“) für die Arbeit auf den Ölfeldern, sowie für die auf den Feldern arbeitenden Farmer (der „Brown Chief“). Mit dieser Entwicklung konnte sich die Marke Red Wing als Vorreiter in Sachen Arbeitsschuhen für diverse Berufe etablieren.
Im Jahre 1925 erhielt die Marke zudem ein eigenes Logo, welches auch heute noch einen roten Flügel zeigt. Neun Jahre darauf entwarf „Red Wing“ zudem Schuhe mit integrierten Stahlkappen, die die Zehen zusätzlich schützen sollten.
Im Zweiten Weltkrieg war Red Wing ebenfalls als Lieferant der Schuhe für das amerikanische Militär tätig. So entwickelte Red Wing eigens zu diesem Zwecke 239 unterschiedliche Schuhgrößen und -Weiten, damit die Soldaten sicheren Fußes gehen konnten.
In den darauf folgenden Jahren vergrößerte sich die Firma in den 1960er Jahren um eine zweite Produktionsstätte, eine firmeninterne Gerberei und Färberei. Zudem entwickelte „Red Wing“ neuartige Techniken zur Besohlung der Schuhe. Auch heutzutage steht die Kreppsohle, sowie die Innensohle aus Kork für die Marke Red Wing.
Die Marke produziert heute nicht mehr nur Arbeiterschuhe. Dennoch hat sich der Stil der schweren, stabilen Boots auch auf die Freizeitschuhe der Marke übertragen. Stahlkappen, robuste Leder mit Oberflächenbehandlung und hochgeschlossene Schuhe prägen die Kollektionen von Red Wing.

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John Lobb Schuhe

Die Schuhe der John Lobb Limited aus der Londoner St.James Street zählen zum edelsten und exklusivsten Schuhwerk der Welt. Den heutigen Ruf in der Modewelt hat sich Lobb hart erarbeiten müssen, denn John Lobb war eigentlich ein armer Farmer aus Cornwall, ehe er sich mit Fleiß und Handwerkskunst einen Namen als Schuhmacher in der noblen Gesellschaft Londons machte. Seit der Gründung vor über 130 Jahren hat John Lobb etliche prominente Personen mit entsprechenden Schuhen ausgestattet, darunter Showgrößen wie Frank Sinatra und Dean Martin sowie große Teile des britischen Adels. Nicht umsonst ist diese Marke auch heute noch der Hoflieferant des Prinzen von Wales und des Herzogs von Edinburgh. Dabei waren die Zeiten Schuhe von Lobb nicht immer so einfach. Während des 2. Weltkriegs wurde die Werkstatt und der Laden in der St.James Street nicht weniger als sechs mal durch Bomben zerstört.

Dieses Durchhaltevermögen und die stundenlange Handarbeit etlicher Spezialisten in der Werkstatt haben John Lobb Schuhe zu einer ganz eigenen Marke gemacht. Die Angebotspalette beschränkt sich zwar auf klassische Formen für Herren und Damen umfasst aber dabei aber auch Boots, Slippers und Accessoires zur geeigneten Pflege der empfindlichen Schuhoberflächen, die ausschließlich aus edlem Leder gefertigt werden. Beim ersten Besuch wird für jeden Kunden ein individueller Holzleisten angefertigt, um die Fußform exakt zu erfassen und damit die optimale Passform für den späteren Schuh zu gewährleisten. Zudem kann auch bei späteren Schuhkäufen auf den Holzleisten zurückgegriffen werden, ohne dass der Kunde erneut persönlich im Laden erscheinen muss. Letztlich wählt der Kunde sowohl das Modell, die Materialien und die Farbgebung aus und auch Fußfehlhaltungen werden vom Lobb Team ausgeglichen.

Natürlich haben Schuhe von John Lobb ihren Preis, andererseits könne sie bei guter Pflege ein Begleiter für den Rest des Lebens sein und verkörpern die hohe Schule der reinen Handwerkskunst eines Schuhmachers. Damit setzen sich diese klassischen Schuhe wohltuend von der oft maschinellen Massenproduktion anderer Schuhe ab.

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Silvano Lattanzi

Im jugendlichen Alter von nur 21 Jahren eröffnete Silvano Lattanzi im Jahre 1971, nach einer jahrelangen Ausbildung in einem Schuhhandwerks- Betrieb, seine eigene kleine Werkstatt. Dieses erste Geschäft nannte er „Zintala“ in Anlehnung an seinen eigenen Nachnamen. In dieser Zeit erlernten viele junge Leute das „gute alte Handwerk“- in der Regel wurden sie Elektriker oder Schuster. Silvano entschied sich damals zu einer Schusterlehre, da er so manche Lebenseinstellung der Elektriker- Lehrlinge nicht nachvollziehen konnte und mit seinem Durst nach Leben und Neuem nicht derart enden wollte.

Neben seiner Arbeit im eigenen Handwerksbetrieb unterhielt Silvano Lattanzi noch zwei weitere große Leidenschaften: Das Rennradfahren, sowie den Motorradsport. Von 1971- 1974 reiste Silvano zudem durch ganz Europa und erlag dem Charme der Londoner und Pariser Schuster. Besonders die alt eingesessenen Schuster im Pariser Stadtteil Montmarte begeisterten den jungen Silvano und steigerten seine Faszination für diese Handwerkskunst. Während seines Aufenthaltes in Paris traf er so immer wieder Schuster, die seine Passion und die Lieber zu dem traditionsreichem Handwerk bemerkten und dem jungen Italiener ihre eigenen „Kniffe“ und Modelle zeigten. Diese Zeit prägte Silvano Lattanzi so sehr, dass er die Traditionen der Pariser und Londoner Schuster mit in seine Heimat nahm, um mit seinen eigenen Händen stilvolle, formvollendete Schuhe kreieren zu können.

Im Jahre 1974 war es schließlich soweit: Silvano Lattanzi stellte seine erste, eigene Kollektion in Bologna vor. Sie umfasste 24 verschiedene Modelle, die für damalige Verhältnisse eine Revolution anlässlich der Ausstellungen in Bologna darstellten. In den 1970er Jahren war das Farbspektrum der Herren- Schuhmode auf Braun und Schwarz beschränkt. Silvano stellte hingegen Schuhmodelle vor, die in geradezu provokanten Farben wie Gelb, Rot, Blau oder Grün gehalten waren und zudem über den heute wieder sehr gefragten „Used- Effekt“ verfügten.

Ab diesem Zeitpunkt steigerte sich der Bekanntheitsgrad der feinen italienischen Schuhmode von Jahr zu Jahr. Die Kollektionen des Schuhdesigners Silvano Lattanzi erfreuten sich in den Jahren von 1975 bis 1990 immer größerer Beliebtheit, so dass auch bekannte Persönlichkeiten, Sportler und Schauspieler die Kreationen des Italieners trugen.
Im Dezember 1991 eröffnete der Designer seine erste, exklusive Boutique in Rom, der im Jahre 2001 zwei weitere Ladengeschäfte in Mailand und New York folgten. In den darauf folgenden Jahren konnte sich die Marke Silvano Lattanzi auch auf internationaler Ebene etablieren. Zudem stiegen Silvanos Tochter und sein Sohn mit in das Familienunternehmen ein. Bereits seit frühesten Kindertagen waren Paolo und Roberta mit der Marke Silvano Lattanzi in Kontakt. Das Unternehmen expandierte zudem weiterhin, eröffnete die elfte, markeneigene Boutique und vertrieb seine Kollektionen nun auch im fernen Japan und Australien.

Heutzutage, nach 40jährigem Bestehen der italienischen Marke Silvano Lattanzi, steht der Name für exklusivste Schuhmoden, hochwertige Verarbeitung und feinstes verarbeitetes Leder. Silvano Lattanzi grenzt sich somit bewusst von industriell gefertigter Massenware ab und bevorzugt, im Interesse seiner Kunden, höchste Qualität bezüglich der Verarbeitung und des Designs.

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Belstaff Jacken & Lederjacken (nicht) nur für Stars

Die Firma Belstaff wurde 1924 von Harry Grosberg im englischen Staffordshire gegründet und war das erste Label, das auf wasserfeste und atmungsaktive Motorradfahrerkleidung setzte, gefertigt aus einem neuartigen Stoff namens Wax Cotton. Die Marke wurde schnell zum Erfolg und der Gründer erweiterte das Sortiment 1930 um robuste Kleidung, die den Anforderungen von Fliegern und Armeeangehörigen Rechnung trug. Gleichzeitig fanden auch Schutzbrillen, Helme, Handschuhe und Taschen Eingang in die Kollektion von Belstaff.

Ein legendärer Kunde war es schließlich, der die Marke Belstaff endgültig unsterblich machte: Ernesto Che Guevara entschied sich für eine Jacke von Belstaff, die ihn auf einer Motorradreise durch Lateinamerika begleitete. Auch aktuelle Stars setzen auf den luxuriösen Hauch einer großen Tradition, den das Label Belstaff verkörpert: Durch Will Smith, Leonardo DiCaprio oder Tom Cruise fanden Kleidungsstücke von Belstaff Eingang in die Filmausstattung, während Angelina Jolie ihre Belstaff Boots auch auf dem Spielplatz trägt.

Auch heute noch ist Belstaff sich treu geblieben und setzt auf lässige Outdoormode in hochwertiger Ausführung, wobei Kollektion und Materialauswahl sich erweitert haben: Neben Modellen aus Baumwolle und Polyamid bietet Belstaff inzwischen auch luxuriöse, elegant geschnittene Lederjacken für Damen und Herren, die sich durch Langlebigkeit und perfekte Funktionalität auszeichnen.

Die Damenjacken von Belstaff besitzen meist eine taillierte Form und betonen die feminine Linie, sodass sie trotz ihrer robusten Machart kaum auftragen. Auch wind- und wasserdichte Funktionsjacken werden so zu einem echten Eyecatcher, der unförmige Parkas vergessen macht. Die Lederjacken sind weitgehend in attraktiven Brauntönen gehalten und unter anderem im luxuriösen Vintagestyle erhältlich.

Auch Herrenjacken von Belstaff idealisieren die Anatomie: Breite Schultern und eine schmale Hüftpartie unterstreichen die männliche Ausstrahlung. Ihr hoher Tragekomfort macht Jacken von Belstaff zu idealen Begleitern bei allen Unternehmungen. Wer sich für eine Belstaff entscheidet, muss auch in Extremsituationen nie auf Eleganz verzichten und bleibt stets Herr der Lage. Übrigens: Besonders die Lederjacken von Belstaff lassen sich auch sehr gut im Partnerlook tragen, beim stilvollen Motorradausflug zu zweit.

Gönnen Sie sich den besonderen Luxus einer Jacke von Belstaff und entdecken Sie den Zauber einer Tradition, deren Philosophie auf höchsten Qualitätsansprüchen gründet.

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Warum sch….n wir eigentlich noch wie im Mittelalter? In unserem Kulturkreis noch ein Kuriosum, in Japan schon lange Standard:

Die Geberit Aquaclean Serie gibt es derzeit um bis zu 1300 Euro reduziert beim Badshop-Reuter.

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Herringshoes SALE-Aktion gestartet!

Der UK-Edelshop für Herrenschuhe hat wieder mal eine SALE-Aktion gestartet. Wir meinen eine gute Gelegenheit um ein paar „Schlappen“ aus feinstem englischem Leder zu ergattern:  Zum Herring-Shop

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SWIMS Galoschen & Überschuhe – Der neue Trend

Hier finden Sie Informationen und Bestellmöglichkeiten für den neuen Trend aus Norwegen: SWIMS Galoschen – der modische und praktische Tipp für alle, die auf trockenem Fuß durch den Herbst und Winter wollen. Inbesondere Ihre Luxusschuhe mit Ledersohlen können Sie so schützen und müssen nicht auf Schuhe mit Gummisohlen ausweichen.

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*Gültig bis: 28. Februar 2013

Wir können Ihnen SWIMS Classics Galoschen in allen Größen und Farben (schwarz, braun, blau/navy, grün, burgund, rot, orange, dusty olive) anbieten. Bestellungen können unter Einfachluxus-Shop.de aufgegeben werden. Der Preis pro Paar liegt bei 59€ und wir liefern versandkostenfrei!.

SWIMS

Die SWIMS Story

Die Rückkehr der Galoschen
Gute Nachrichten für Nostalgiefans! Vergessen Sie Tauchgänge in verstaubten Garderobenschränken auf der Jagd nach Opas alten Galoschen. Sie sind nun zurückgekehrt, mit stilvollem Auftritt, repräsentativ aufgereiht in den Regalen sorgfältig ausgewählter Läden.

Bekanntlich ist es nicht immer ganz einfach, das simple Bedürfnis nach trockenen Füßen zu befriedigen – besonders wenn der Matsch die Straßen zentimeterdick bedeckt. Doch irgendwie scheinen wir in diesem Bestreben vergessen zu haben, dass es eine einzigartige Erfindung gibt, tief im Innern der Kleiderschränke vergessen.
Die gesegneten Galoschen sind jetzt wieder aufgetaucht. Mit skandalöser Aufdringlichkeit peppen sie die Ladenregale der skandinavischen Großstädte auf, und dieses Mal nicht zwischen Schuhcreme und Gummistiefeln. Nein – nun sehen wir sie plötzlich mit völlig anderen Augen, in Designer-Boutiquen und bei feinen Herrenausstattern.
„Swims“ heißen die modernen Galoschen – ein Kunstwort, das wir mit Wasser und Verspieltheit assoziieren. Und genau das bezweckt der norwegische Designer und „Wiederentdecker“ Johan Ringdahl. Die Farbkleckse inmitten des grauen und regnerischen Alltags heben unsere alten Gummiüberschuhe in eine neue Dimension – als Persönlichkeiten, die zwischen sorgfältig polierten Herrenschuhen und Designer-Sneakers von sich reden machen.
Es ist kein Zufall, dass gerade Johan auf die brillante Idee eines Redesigns kam. Der eigensinnige Gedanke, dass Großvaters geerbte Galoschen tatsächlich unentbehrlich sind, wollte ihn nicht loslassen. Doch er musste erst Opfer zahlreicher Scherze über seine drolligen Schuhe werden – und dies auch noch während seines Designstudiums an der Parsons-School in Paris und New York – bis er den Entschluss fasste, den Galoschen einen modernen Touch zu verpassen.

SWIMS Classic


Nach einigen galoschenlosen Wintern stand der Prototyp bereit, viel smarter als sein schwarzer, blanker und recht stummer Vorgänger. „Die Innenseite ist mit einem reibungsfreien Futter versehen, das für ein leichtgängigeres An- und Ablegen der Galoschen sorgt. Gleichzeitig werden die Schuhe dabei poliert“, berichtet Johan.
Im Februar 2006 hielten die Swims Einzug auf dem Schuhmarkt und wurden schon nach wenigen Monaten in über 250 ausgewählten Läden in 17 Ländern angeboten – unter anderem bei NK in Stockholm. Rosa, die in der Herrenschuhabteilung arbeitet, ist begeistert von der großen Resonanz: „Die Galoschen werden nicht nur von älteren Herren in Anzügen gekauft. Männer jeden Alters und Berufes kommen herein und fragen nach den Swims. Viele scheinen ein wenig nostalgisch zu werden, wenn sie vor den neuen alten Überschuhen stehen.“

Vielleicht liegt das auch an unserer Zeit. Je moderner wir werden, desto sehnsüchtiger verlangen wir nach Tradition.
Magnus Lindkvist, einer der bekanntesten Trendforscher Europas, vergleicht das neu auflebende Interesse für Galoschen mit Hip-Knitting, das Jungs im Teenage-Alter zum Stricken, Häkeln und Klöppeln bringt. „Eine ruhige und gleichzeitig kreative Aktivität, die in Vergessenheit geriet, da wir und unsere Eltern sie als langweilig empfanden“. Er ist zudem der Auffassung, dass Schuhe heutzutage recht eindeutig Imageträger sind. „Wir bezahlen für unsere Schuhe gerne etwas mehr als zum Beispiel für ein T-Shirt. Genauso wie wir unsere teuren Wohnungen mit Flachbildschirmen und exklusiven Küchen bestücken, investieren wir in hochpreisigeres Zubehör für unsere Schuhe: Teurere Politur, teurere Schnürsenkel und natürlich auch teurere Galoschen, um sie zu schützen“, berichtet Lindkvist.
Dabei stellt er fest, dass auch Johan Ringdahl selbst ein Trend ist: Der einsame kleine Unternehmer, der es schafft, in unserer globalisierten Welt sein eigenes Produkt zu kreieren und die Riesen herauszufordern. Eine ähnliche Entwicklung beobachtet er bei Skiern (Armada Skis in den USA), MP3-Playern (Jens Nylander) und Autos (Koenigsegg). Und hier liegt vielleicht der wichtigste Trend: Wir kaufen ein Produkt lieber bei einem passionierten Enthusiasten als bei den anonymen „Multis“.

Blickt man in die Vergangenheit und fragt nach dem Ursprung der Galoschen, stellt sich heraus, dass der Anstoß schon damals von einem solchen passionierten Enthusiasten kam – dem Amerikaner und Fahrradflickenverkäufer C.O. Tingley. Vielleicht inspirierten ihn seine langen Fahrradtouren von New Jersey nach Buffalo, New York und Boston bei Wind und Wetter zu der Idee, aus dem Gummi der Fahrradflicken auch einen wasserdichten Gummischuh herzustellen.
Bevor es sich einbürgerte, als Besucher in fremden Häusern in Strümpfen herumzulaufen, zogen die Herren also jahrelang Galoschen über die feinen Schuhe. Es war außerordentlich praktisch, die lehmigen Überschuhe einfach abzustreifen und sich unverzüglich in die Feier zu stürzen! Und um die eigenen Galoschen unter allen anderen im Hausflur wiederzufinden, schrieben die Herren ihre Initialen hinein. Das Gegenstück für die Damen hieß übrigens Pampuschen.

Inspiriert von der kreativen Mutter und dem Vater mit ausgeprägtem Unternehmergeist, entsteht bei Johan Ringdahl der Wunsch nach einer ganz eigenen Erfindung, aufgesogen mit der Muttermilch – obwohl er als kleiner Junge eigentlich lieber Rennfahrer werden wollte. Aus dem Kreise der Familie stammen auch zahlreiche Erinnerungen, die Johan mit Galoschen verbindet. „Meine Großeltern mütter- wie väterlicherseits trugen oft Galoschen, auch mein Vater, wenn er den alljährlichen Weihnachtsball besuchte.“
Aber natürlich inspirierte ihn auch die Ausbildung an der Parsons School of Design in Paris und New York, die er mit dem BBA für Design & Management abschloss. Dort schwänzte er in der Regel den Wirtschaftsunterricht, um sich in der Bildhauerwerkstatt zu verstecken.
Als Person ist Johan interessiert und neugierig. Seine Gedanken kritzelte er immer in ein kleines Notizbuch am Nachttisch. Hier findet sich natürlich auch die Idee der Swims, die entstand, als er es eines Tages leid war, seine Schuhe fast nie in dem von ihm gewünschten perfekten Zustand vorzufinden – wegen, oder dank (!) des während seines Aufenthaltes in Paris ständig andauernden Regens. Trotz hartnäckigen Suchens konnte er keine einigermaßen brauchbaren Galoschen finden. Hinzu kam der Unmut darüber, sich immer die Schuhe ausziehen zu müssen, wenn er jemanden zu Hause besuchte.
„Das findet doch eigentlich niemand besonders gemütlich“, meint Johan. „Heute ziehe ich die Swims über, so bald ich aus dem Haus gehe. Zur Arbeit, beim Spaziergang mit dem Hund und auf dem Weg zu Festen und wieder nach Hause – wenn sie nicht in der Zwischenzeit gestohlen wurden.“
Anfangs war das Design am wichtigsten. Doch im weiteren Verlauf fand Johan zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf Qualität und Funktionalität. Im Frühjahr kommt auch ein Modell für Damen heraus, außerdem gibt es Ideen für Accessoires mit Gummi als Hauptelement. Die hält er aber zunächst noch geheim.

Ist es tatsächlich möglich, dass die Swims gerade die Renaissance der Galoschen einleiten – ja dass diese Bezeichnung sogar wieder ein moderner Begriff wird? Wie dem auch sei, lasst uns die Galoschen wieder ans Tageslicht holen!

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